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Italienische Küche in Hannover


19. März 2017 Facebook Twitter LinkedIn Google+ Allgemein


Italien ist bekannt für seine Eiscreme, die da eine nachhaltig Tradition hat. Speiseeis gab es bereits im alten Rom, wo es aus Eis wie auch Schnee von den Alpen produziert wurde, welche von Schnellläufern in die Hauptstadt geliefert wurden. Das heute vor allem beliebte Milcheis ist etwa seit dem 16. Jahrhundert im Westen belegt und zwar in einem deutschen Kochbuch. Aber ebenfalls Sorbets sowie Wassereissorten erfreuen sich in Italien besonderer Popularität wie auch sind so gut wie an jeder Straßenecke zu bekommen. Neben italienischen Restaurants haben es auch zahlreiche Eisdielen geschafft, sich in Deutschland zu etablieren. In Italien selber wird Eis mit Freude als traditioneller Nachtisch, im Eisbecher mit Früchten, gereicht wie auch zum Schluss eines Menüs augetischt. Besonders im Hochsommer ist das kalte süße Dessert ein Muss., Auch sofern nicht sämtliche Italiener in der BRD in der Gastro tätig sind, fallen sie dort doch nach wie vor vor allem ins Auge, da es zahlreiche italienische Gaststätte in der Bundesrepublik Deutschland gibt, die des Öfteren in familiärer Gepflogenheit über viele Generationen fortgeführt werden, wie es ebenfalls in Italien üblich ist. Die meisten italienischen Einwanderer sind in den 50er Jahren als inständig benötigte Gastarbeiter für das Wirtschaftswunder nach Deutschland gekommen und etliche von ihnen sind hier geblieben und bauten sich ebenfalls in zweiter Generation die Existenz auf. Trotzdem entschieden sich eine Menge italienischer Immigranten dafür, die italienische Staatsangehörigkeit statt der deutschen zu bewahren. Die Menschenschar der italienischen Immigranten stellt in der BRD eine der größten und ältesten dar. Man nennt sie entweder Deutschitaliener oder Italo-Deutsche., Bedingt durch die Position am Ozean sowie die vielen Alpenflüsse, die sich hindurch Norditalien fließen, haben Fischgerichte eine lange Tradition in Italien. Irrelevant, ob als Suppen, Antipasti oder als Hauptgericht, Fisch wird in Italien vielfältig sowie in der Regel ziemlich kalorienarm zubereitet, z. B. auf dem Grill oder in Brühe. Neben Flussfischen sowie Forelle, Barsch und Dorade, erscheinen auch Seefische wie Seeteufel und verschiedene Meeresfrüchte zu Tisch. Eine einzigartige Mahlzeit, welche man in italienischen Gaststätten in der Bundesrepublik Deutschland jedoch bloß in der Oberklasse findet, bspw. in Hannover oder in der bayerischen Landeshauptstadt, ist die norditalienische Muschelsuppe einbegriffen Miesmuscheln. Ebenfalls gebratene Fische werden auf Grund der Verfügbarkeit häufig bloß als Saison abhängige Spezialität in Deutschland angeboten, sollten dann allerdings sicherlich ausgetestet werden!, Mit Vergnügen werden in Italien Wurstwaren als Vorspeise verzehrt. Keineswegs alle Produkte der vielseitigen Auswahl an Schinken- und Wurstware in der italienischen Küche haben es auch nach Deutschland geschafft, trotzdem sind Salami und Co. ebenfalls hier wirklich populär. In erster Linie der luftgetrocknete, würzige Parmaschinken wird häufig als Appetithäppchen, ebenso auf dem Antipasti Teller serviert. Parmaschinken besitzt einen Markenschutz und muss, damit die Bezeichnung getragen werden darf hohe qualitative Ansprüche vollbringen. Darüber hinaus sollte dieser in dem Gebiet Parma reifen sowie lufttrocknen, die Schweine dürfen ebenfalls ausschließlich aus Zentral- wie auch Norditalien stammen. Auch andere traditionelle Fleischwaren sowie die Mortadella sind in Deutschland beliebt, werden da jedoch eher im Zuge des ausgiebigen Frühstücks oder bei dem kalten Abendessen verzehrt. Wie beliebt die Wurstwaren in Italien in Form eines Appetiethäppchens sind, zeigt die Bezeichnung „Antipasti all’italiano“., Wie in fast allen Mittelmeer-Staaten läuft auch in Italien die Nahrungsaufnahme ganz anders ab als als es hier in Deutschland üblich ist. Natürlich gehört dazu ein ausgezeichneter Tropfen Wein und selbstverständlich im besten Fall auch viele gute Freunde und die Familie. Das Essen ist eine Gelegenheit, gesellig die Zeit mit seiner Familie zu verbringen, es bietet die Möglichkeit Erlebnisse auszutauschen, Geschichten zu hören und erzählen und das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken. Daher dauert das Mittagessen im Süden Europas häufig auch viel länger ehe alle fertig sind als hierzulande, es kann sich – wie in Frankreich oder Spanien auch – über zwei, drei Stunden ziehen und hat auch mehrere Gänge. Vor allem das Abendessen, das oft etwas später als in Mittel- und Nordeuropa begonnen wird, ist als größte Speise des Tages, ein Fest.