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Italiener Hannover


28. Februar 2016 Facebook Twitter LinkedIn Google+ Allgemein


Wie in den meisten südeuropäischen Staaten läuft – so auch in Italien – die Aufnahme der Mahlzeiten etwas anders ab als hier in Deutschland. Natürlich gehört hierzu ein selbst angebauter Wein und natürlich im besten Fall auch viele gute Freunde und die Familie. Essen ist eine Gelegenheit, gesellig die Zeit mit seiner Familie zu verbringen, es bietet die Chance zu kommunizieren, Anekdoten zu hören und erzählen und das Gefühl der Zusammengehörigkeit zu stärken. Darum dauert das Mittagessen in Italien meist auch viel länger ehe alle satt sind als in Deutschland, es kann sich, wie in Frankreich oder Spanien auch, über mehrere Stunden ziehen und beinhaltet einige Gänge. Vor allem das Abendessen, das in den meisten Fällen viel später als in Nord- und Mitteleuropa begonnen wird, ist als größte und wichtigste Speise eines Tages, ein Spektakel., Italien ist berühmt für seine Eiscreme, die da eine bereits lange Tradition hat. Speiseeis existierte schon im alten Rom, wo dieses aus Eis sowie Schnee von dem Gebirge hergestellt wurde, welche seitens Schnellläufern in die Hauptstadt gebracht wurden. Das heute vor allem beliebte Milcheis existiert seit dem 16. Jahrhundert. Allerdings auch Wassereissorten wie auch Sorbets erfreuen sich in Italien großer Popularität und können nahezu an jeder Straßenecke erhalten werden. Zusätzlich zu italienischen Restaurants haben es ebenfalls etliche Eisdielen vollbracht, sich in Deutschland zu etablieren. In Italien selbst wird Eis gerne als klassisches Dessert, im Eisbecher mit Früchten, gereicht wie auch am Ende des Menüs augetischt. Gerade im Hochsommer ist der kalte süße Nachtisch ein Muss., Als Pasta werden Nudelgerichte bezeichnet. Der italienische Nudelteig besteht andersartig als in Deutschland gebräuchlich, an welchem Ort dieser mit Eiern hergestellt wird, ausschließlich aus Wasser, Hartweizengries wie auch Salz. Traditionell von Hand hergestellte Pasta wird anschließend getrocknet und zum Verzehr kurz in heißem Wasser gekocht. In der aktuellen tatsächlichen Form der Nudel ist die Pasta seit dem Zeitpunkt des frühen Mittelalter belegt, die Erzeugung von Nudeln an sich lässt sich weit zurückverfolgen. In Deutschland sind gerade Spaghetti in Form von Napoli oder Bolognese sehr beliebt sowie befinden sich demnach in jedem italienischen Restaurant auf der Speisekarte. In Italien wie auch auch im gesamten Mittelmeerraum wird Pasta ebenso mit Freude „pur“ verzehrt, indem die Nudeln einfach nur mit ein klein bisschen Olivenöl sowie gegebenenfalls Knoblauch verfeinert werden. In Auflaufform werden die Nudelgerichte als „al forno“ bezeichnet, zum Beispiel bei Lasagne., Auch wenn keineswegs sämtliche Italiener in der Bundesrepublik Deutschland im gastronomischen Gewerbe aktiv sind, sind sie doch gerade an dieser Stelle ziemlich auffällig, weil es zahlreiche italienische Gaststätte in Deutschland gibt, welche des Öfteren in familiärer Gepflogenheit über viele Generationen weitergeführt werden, sowie es auch in Italien normal ist. Die überwiegenden Zahl der italienischen Einwanderer kamen in den 50er Jahren als unbedingt gebrauchte Gastarbeiter für das Wirtschaftswunder nach Deutschland sowie viele davon blieben in diesem Fall und bauten sich ebenso in zweiter Generation eine Existenz auf. Nichtsdestotrotz entschlossen sich überdurchschnittlich viele italienische Einwanderer dazu, die italienische Nationalität an Stelle der deutschen zu bewahren. Die Menschenschar der italienischen Immigranten stellt in Deutschland eine der größten sowie traditionsreichsten dar. Man nennt sie beispielsweise Italo-Deutsche oder Deutschitaliener., Die allseits beliebte Mittelmeerküche existiert eigentlich nicht in diesem Sinne. Der Sammelbegriff repräsentiert eine eigene Zubereitungsart und typische Zutaten, die in diesem Sinne insbesondere Anrainerstaaten des Mittelmeers werwendet werden. Sie zählt als gesundheitsfördernd und enthält durch die bevorzugte Olivenölverwendung weniger gesundheitsschadende Fette als andere Küchen anderer Länder. Gemäß wissenschaftlicher Untersuchungen leb gesünder, werden älter und eine Menge gefährliche Krankheiten treten dort nicht auf, aus diesem Grund hat sich die Mittelmeerküche auch zu einer beliebten Ernährungsweise katapultiert. Die italienische Küche ist die in Deutschland beliebteste und bekannteste Form der Mittelmeerküche, warum es auch in in Deutschland so viele an Italiener gibt., Ein Exportschlager des Mittelmeerlandes ist auch der italienische Kaffee, welcher vielerorts auf der Welt als besonders qualitativ gediegen hergestellt gilt. Unterschiedlichste Varianten wie Cappuccino, Espresso, Latte Macchiato wie auch sonstige werden global ständig erweitert sowie keinesfalls ausschließlich in Cafeterien oder in italienischen Restaurants zum Dessert gereicht, es existieren mittlerweile ebenfalls jede Menge Ketten, die Kaffee in stets experimentellen Variationen zur Verfügung stellen., Neben den Gerichten übernimmt ebenso die ausgedehnte Kultur der Getränke eine wichtige Rolle bezüglich der klassischen italienischen Küche. Zum Essen sollte im Grunde nie das gute Glas Wein fehlen. Die Tradition Italiens als herkömmliches Weinanbaugebiet geht bis auf die alten Römer zurück, die das Gesöff verdünnt zu jeder Zeit zu sich nahmen, vor allem deshalb, da das Trinken seitens reinem Wasser toxisch sein konnte sowie der in dem Wein enthaltene Alkohol Keime abtötet. Italienischer Wein wird in der BRD mit Vergnügen getrunken sowie natürlich auch in italienischen Restaurants angeboten. Als Digestiv wird mit Vergnügen der traditionell italienische Schnaps, der Grappa offeriert, ein Weinbrand. Grappa gilt vor allem seit dem 20. Jahrhundert als eines der Nationalgetränke Italiens.