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Internetrecht Anwalt


20. Mai 2014 Facebook Twitter LinkedIn Google+ Allgemein


http://www.kanzlei-wrase.de/internetrecht/

„Das Recht geht mit dem Wandel der Zeit einher“
Ein paar Gedanken, die sich mit dem Thema Internetrecht beschäftigen
Ohne das Internet läuft heutzutage garnichts mehr, weder im Privatleben, noch in der Arbeitswelt. Heutzutage wird ein Geschäft nicht mehr im persönlichen Kontaklt, sondern online geschlossen. E-Mails ersetzen Briefe und Freunde werden statt in Cafes oder Restaurants in social networks getroffen. Ach und Zeitungen sind auch sowas von gestern, denn die aktuellsten News stehen bereits weit vor Andruck im Internet. Das Internet bestimmt immer stärker unser Leben. Aber je wichtiger das Internet wird, umso relevanter wird es, dass es eine Rechtssprechung gibt, die das Verhalten im Internet regelt.
Je mehr sich online abspielt, desto mehr bedeutung wird dem Internetrecht beigemessen. Dabei handelt es sich übrigens um ein äußerst modernes Rechtsgebiet, welches sich aus Teilgebieten von, Medienrecht und Telekommunikationsrecht, zusammenfügt. Die Inhalte werden vom Medienrecht regelementiert und das Telekommunikationsrecht auf das Technische. Doch eine feste Definition darüber, was Internetrecht genau ist, gibt es nicht. Bisher jedenfalls. „Durch die Ausbreitung des Internets und der täglich neuen Möglichkeiten wird auch das Recht täglich aufs Neue geprüft. In vielen Bereichen gab es bis vor kurzer Zeit keine gefestigte Rechtsprechung, auf die zurückgegriffen werden konnte. Das Recht geht mit dem Wandel der Zeit einher“, erklärt Björn Wrase, Anwalt für Internetrecht. Er ist einer der stetig wachsenden Masse von Anwälten, die sich auf das Thema Internetrecht spezialisieren. Das ist wichtig, denn Betrüger gibt es überall. Auch im Sagenumwobenen Internet. Dort werden zum Beispiel immer wieder Persönlichkeits- und Urheberrechte verletzt.
Mit den Do’s und Don’ts des Internets sollten sich aber nicht nur Geschäftsleute beschäftigen. Das Thema betrifft vielmehr jeden, der im Internet surft. Zum Beispiel Facebook: Dort werden weltweit jeden Tag Millionen von Fotos hochgeladen und mit Freunden geteilt. Aber nicht immer ist der Uploader auch derjenige der das Foto geschossen hat. Ständig findet man beim durchforsten des Internets Bilder, die man gut findet und die man gerne seinen Freunden zeigen möchte. Das kann ein knuddeliges Katzenbild sein oder ein spektakulärer Stunt. Ein Klick genügt und schon kann das Bild auf dem Smartphone oder Pc abgespeichert und im Anschluss geteilt werden. Den Namen des Fotografen geben die wenigsten an. Das nun aber wegen Urheberrechtsverletzung eine unangenehme Abmahnung ins Haus flattern könnte, bleibt aber meistens unbeachtet. Das ist schade, denn so sinkt der Wert der Bilder oder Videos. Der Fotograf welcher sich mit Sicherheit Mühe gegeben hat sein Motiv möglichst kunstvoll in Scene zu setzten, tritt in den Hintergrund und wird unwichtig. Er spielt plötzlich keine Rolle mehr.
Aber nicht nur Rechte an Bildern werden ständig missachtet. Auch Kinofilme oder andere Videos betreffend sind Internetnutzer unachtsam wenn es um die Einhaltung des Urheberrechts geht. So werden Filme und Musiktitel in Filesharing Portalen mit anderen Nutzern beliebig oft geteilt, ohne dass Rücksicht auf die Rechte des Urhebers genommen wird. Hierbei drohen teure Abmahnungen, denn es gibt zahlreiche Anwälte, die sich nur darauf spezialisiert haben, Massenabmahnungen zu verschicken und so Geld zu kassieren. Die Mahnungen, die an die User von RedTube verschickt wurden, wurde vor kurzem in den Medien heiß diskutiert und sorge bei vielen Menschen für Bestürzung.