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Deutsches Restaurant Berlin


2. Oktober 2015 Facebook Twitter LinkedIn Google+ Allgemein


Der überregional bekannte Hamburger Pannfisch war ursprünglich ein Resteessen ebenso wie häufig kein sehr appetitliches, er bestand bekanntlich aus Fischresten vom Vortag. Dieser Tage wird erwartungsgemäß frischer Fisch genommen ebenso wie der Pannfisch ist ein beliebtes Traditionsgericht geworden. Der Fisch kann entweder als ganzes Filet beziehungsweise in Stücken wie der Name schon sagt in der Tiegel gebraten werden. In wie weit man ihn paniert sowohl kross ausgebacken oder lieber bloßihn Mehl gewendet essen möchte, ist dabei Geschmackssache, beide Varianten sind üblich. Als Beilage werden klassisch Bratkartoffeln, verständlicherweise ebenso aus der Tiegel, gereicht. Zum Pannfisch zählt auch eine Senfsoße, die früher sehr dick sowohl aus einer Mehlschwitze zubereitetet wurde, überwiegend um den fischigen Geschmack zu verhüllen. Momentan darf es sogar gern etwas feiner sein, daher wird die Soße momentan auch mit Fond, Weißwein wie auch Sahne zubereitet., Die deutsche Kochkunst gibt es eigentlich nicht, sie setzt sich viel vielmehr aus örtlichen Spezialitäten zusammen, die keineswegs unbedingt von allen Deutschen gekannt ebenso wie auch geschätzt wird. Während im Norden beispielsweise viel Kohl gegessen wird, lässt man sich in Süddeutschland lieber das weltbekannte Sauerkohl schmecken. Auch Klöße entdeckt man im Norden kaum, gleichwohl sie in Süd-, Ost- wie auch Mitteldeutschland in viele Formen weit verbreitet sind. Während sich in Ostdeutschland, naturgemäß sogar bedingt durch die DDR-Zeit, zahlreiche Einwirkungen aus slawischen Ländern wie Polen sowie Russland niederschlagen wie auch Gerichte wie Soljanka recht normal sind, gelangen im Süden mehr Einflüsse aus Österreich sowohl der Schweiz. Käsespätzle wäre ein Beispiel für ein überregionales Gericht aus Süddeutschland. Die Kochkunst in Westdeutschland, vor allem dem Rheinland sowie dem Saarland ist sowohl durch die Nähe zu Frankreich wie sogar die dortigen Weinanbaugebiete geprägt., Die süddeutsche Kochkunst setzt sich in erster Linie zusammen aus der bayerischen sowie der baden-württembergischen Kochkunst, teilweise zählt man auch noch die hessische Küche dazu. Einflüsse stammen ebenso wie aus Frankreich, der Voralpenregion und Böhmen. Die Zerlegung ausschließlich nach Bundesland ist aber nicht anständig, da die einzelnen Regionen z. T. stark abweichende Traditionsgerichte haben. In Bayern finden sich die typisch bayerische Küche mit deftigen Wurst- sowohl Fleischgerichten, die fränkische Kochkunst mit Braten sowohl Knödeln und die schwäbische Kochkunst mit Knöpfle statt Spätzle, die sich im Allgäu wiederfindet. In Baden-Württemberg wird ebensozwischen der badischen wie auch der schwäbischen Kochkunst differenziert. In Hessen gehört nur die südhessische Küche zur süddeutsche, in diesem Fall wird gerne Apfelwein genossen und Handkäs gegessen., Labskaus gilt als typisches Seefahrergericht, wird allerdings sogar in vielen Norddeutschen Gaststätten herkömmlich zubereitet. Es besteht aus gepökeltem Rindfleisch, das in ein kleines bisschen Wasser gekocht wurde, Rote Beete, Salzgurken, Zwiebeln wie auch Matjes oder Speck. Diese Masse wird hinterher über den Fleischwolf gedreht, gedünstet und folglich in Gurkenwasser gekocht. Angerichtet wird das Labskaus schließlich mit Spiegelei, Salzgurken sowohl eingelegter Rote Beete, gegebenenfalls sogar noch mit einem Matjesfilet. In Deutschland und sogar in Skandinavien gibt es eine Menge Möglichkeiten Labskaus zuzubereiten. Überlieferungen getreu soll Labskaus hervorgegangen sein, als die Seeleute, die durch Skorbut ihre Zähne verloren haben ebenso wie die ihnen zustehende Portion Pökelfleisch nicht mehr verzehren konnten. Der Schiffskoch setzte ihnen dass das breiige Labskaus vor. In Liverpool gilt Labskaus als Nationalgericht., Die norddeutsche Küche ist vor allem durch Fisch sowie Meeresfrüchte geprägt. Weiterhin landeinwärts wird gerne Süßwasserfisch, allerdings auch viele Fleischgerichte. Fisch und Fleisch werden aus Gründen der Haltbarkeit oftmals geräuchert. Zumal es schwerlich Weizenanbaugebiete in Norddeutschland gibt, sind Buchweizen, Roggen und Dinkel meistens das Getreide der Wahl für Brot sowie Backwaren. In Hamburg ist vor allem das typische Franzbrötchen gemocht. Die häufigsten Beilagen sind Kartoffeln beziehungsweise Kohl, in erster Linie in der Region um Bremen haben Grünkohlgerichte eine lange Gepflogenheit. Während im Rest von Deutschland viele Bratengerichte zu finden sind, werden im Norden sehr gerne Eintöpfe zubereitet. Auch Spargel wird saisonal mit Freude gegessen. Als Nachspeise ist in erster Linie die Rote Grütze mit Milch gemocht. Die Hansestadt Lübeck ist überregional für den Marzipan berühmt., Königsberger Klopse sind ein traditionelles ostdeutsches Gericht, das auch überregional sehr berühmt ist. Es besteht aus hellen Klößchen und einer weißen Soße, als Beilagen werden meistens Kartoffeln,aber auch eingelegte Rote Beete gereicht. Die Klößchen selber werden aus Hackfleisch, entweder von dem Kalb oder gemischt von Rind und Schwein, gehacktem Salzhering beziehungsweise Sardellen, angeschwitzten Zwiebeln, Weißbrot sowohl Gewürzen zubereitet. Als Bindemittel werden Eier benutzt. Zu einem späteren Zeitpunkt werden aus der Masse eher kleine Klößchen geformt, die in einem Bratensud aus Salzwasser, Weißwein, Zwiebeln, Pfefferkörnern, Piment und Lorbeer gegart werden. Der Sud ist die Voraussetzung für die weiße Soße, die nachher mit einer Mehlschwitze sowie Ei angedickt sowohl mithilfe Sahne verfeinert wird. Zitrone ebenso wie Kapern sorgen für den typischen Geschmack., Die deutsche Küche ist ausgesprochen vielseitig und kann mit vielerlei Besonderheiten aufwarten, für die Deutschland auch via die Landesgrenzen hinaus berühmt sowohl populär ist. Die Vielseitigkeit entspringt zum einen der geografischen Position in der Mitte des Kontinents, womit ein appetitlicherEinfluss von allen Standpunkten stattfinden konnte. Andererseits kann sie allerdings auch auf die Vergangenheit Deutschlands zurückgeführt werden, schließlich war Deutschland seit langem ein sehr zerbrochenes Kleinstaatengebilde wie auch ist mittlerweile ein föderal organisierter Staat. So konnten sich zahlreiche regionale Bräuche wie auch sogar eine vielseitige regionale Kochkunst entfalten, die man in Deutschland momentan wiederfinden kann wie auch die nahezu einmalig ist in Europa., Der rheinische Sauerbraten ist ein bekanntes Hausmannsgericht im Rheinland und auf zahlreichen Speisekarten zu finden. Herkömmlich wurde er aus Pferdefleisch produziert, angesichts der mangelnden Verfügbarkeit sowie geschmacklichen Veränderungen wird heutzutage meistens Rindfleisch verwendet. Traditionsbewusste Gastronomen machen ihn aber sogar mittlerweile bisher aus Pferdefleisch. Das Besondere am rheinischen Sauerbraten ist die lange Marinierzeit, wodurch die säuerliche Marinade richtig tief ins Fleisch einziehen kann. Die dazu gereichte Soße aus dem Bratenfonds wird als Kontrast hierzu mit süßen Inhaltsstoffe wie Lebkuchen oder Rosinen ausgefeilt. Die populärste Beilage sind Kartoffelknödel, es werden aber sogar Nudeln oder Salzkartoffeln dazu gereicht., Die herkömmlich deutsche Küche ist geprägt von saisonalen Gerichten, die durch der Nutzbarkeit der Ingredienzen das Essen machen beeinflussten. Zumal es in Deutschland im Winter äußerst kaltwerden kann, stehen, andersartig als bspw. in den südlichen Ländern rund ums Mittelmeer, eher kalorienreiche Gerichte auf der Speisekarte. In erster Linie in Süd- ebenso wie Mitteldeutschland findet man eine Menge Braten ebenso wie Schmorgerichte, die als traditionell deutsch gelten. Im Ausland verbindet man die bayerische Kochkunst,in erster Linie natürlicherweise Sauerkohl sowie Bratwürste, stellvertretend mit der deutschen Küche. Im Norden Deutschlands wie auch vor allem in Küstennähe wird dagegen äußerst reichlich Fischspeisen gegessen, in der Regel in Kombination mit diversenKartoffelbeilagen. Inzwischen ist die deutsche Kochkunst durch Migranten wie auch den Einfluss ausländischer Restaurants außerdem vielseitiger geworden, Traditionen wie der typisch deutsche Biergarten sind aber trotzdem lebendiger denn je.