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Deutsches Essen in Hamburg


29. Oktober 2015 Facebook Twitter LinkedIn Google+ Allgemein


Die norddeutsche Küche ist vor allem über Fisch und Meeresfrüchte geprägt. Weiterhin landeinwärts wird mit Freude Süßwasserfisch, allerdings auch viele Fleischgerichte. Fisch sowohl Fleisch werden aus Gründen der Haltbarkeit oftmals geräuchert. Zumal es kaum Weizenanbaugebiete in Norddeutschland gibt, sind Buchweizen, Roggen wie auch Dinkel im Regelfall das Getreide der Auswahl für Brot und Backwaren. In Hamburg ist vor allem das übliche Franzbrötchen beliebt. Die häufigsten Beilagen sind Kartoffeln beziehungsweise Kohl, vor allem in der Region um Bremen haben Grünkohlgerichte eine lange Tradition. Indem im Rest von Deutschland viele Bratengerichte zu finden sind, werden im Norden sehr gerne Eintöpfe zubereitet. Auch Spargel wird jahreszeitlich mit Vergnügen gegessen. Als Nachspeise ist vor allem die Rote Grütze mit Milch gemocht. Die Hansestadt Lübeck ist überregional für ihren Marzipan berühmt., Währenddessen die klassische deutsche Kochkunst sich über die Jahrhunderte immer wieder umwandelte sowie in erster Linie durch die Verfügbarkeit von Gewürzen auch verfeinerte, gab es die größten Veränderungen im 20. Jahrhundert. Nach dem 2. Weltkrieg, während dessen die Nationalsozialisten versuchten, eine arisch-deutsche Kochkunst zu prägen und verständlicherweise aufgrund der zahlreichen Entbehrungen während der Kriegsjahre, waren die Personen in den Fünfzigern hungrig auf Neues sowohl brachten viele kulinarische Eindrücke aus den Urlaubsländern wie Italien, Spanien sowohl Griechenland mit. Via Gastarbeiter, die Gaststätte eröffneten, gelangten die Gerichte sogar außerhalb der Urlaubszeit auf deutsche Teller ebenso wie wurden immer bekannter. Momentan sind in erster Linie exotische Zutaten sowie leichte Gerichte, sogar aus Fernost, ziemlich angesehen. Da der Markt den Bedarf erkannt hat, sind zahlreiche Gerichte nicht nur in Spezialitätenrestaurants zu haben, stattdessen auch aus mühelos aus der Tiefkühltruhe für den Hausgebrauch., Die deutsche Kochkunst ist nach vielen exotischen wie auch ausländischen Trends abermals äußerst gemocht in Deutschland. Eine Rückbesinnung auf alte Traditionen wie auch Rezepte, die allerdings gerne auch aufgepeppt werden können, ist eine spannende Mischung wie auch so werden Braten, Grünkohl und Co. nicht ausschließlich zu Hause wieder verstärkt gekocht, sondern stehen sogar in vielen Restaurants abermals gleichmäßig auf der Speisekarte. Egal, in wie weit in der Gaststube oder mit dem ebenfalls klassischen deutschen Bier im Biergarten. Altbewährtes muss keineswegs eintönig sein, ganz im Gegenteil!, Spätzle sind im süddeutschen Raum eine berühmte Beilage, es gibt sie in Zustand von Linsen mit Spätzle beziehungsweise Käsespätzle aber durchaus sogar als vollwertiges Hauptgericht. Spätzle sind Eiernudeln sowohl haben vor allem in Schwaben und Österreich eine lange Gepflogenheit. Dort rümpft man auch die Nase über industriell hergestellte Spätzle, die mit dem Original schwerlich mithalten können. In Baden-Württemberg wird häufig die größere Variante hergestellt, die durch vielmehr Eier sogar eine gelblichere Farbe wie die Knöpfle haben, die man eher im Allgäu wie auch in Österreich wiederfindet. Spätzle werden entweder unmittelbar vom Brett in kochendes Wasser geschabt,durch eine Spätzlepresse gedrückt oder über einen sogenannten Spätzlehobel gerieben. Der Zustand ist eher irregulär, woran man die Handfertigung gut erkennen kann. Die beliebten Käsespätzle werden unmittelbar nach dem Kochen mit gedünsteten Zwiebeln sowohl herzhaftem Reibekäse, zum Beispiel Schweizer Käse oder Hartkäse in einer Form geschichtet., Die süddeutsche Kochkunst setzt sich vor allem zusammen aus der bayerischen wie auch der baden-württembergischen Kochkunst, teilweise zählt man sogar noch die hessische Küche dazu. Einflüsse stammen ebenso wie aus Frankreich, der Voralpenregion und Böhmen. Die Unterteilung einzig nach Bundesland ist allerdings nicht anständig, da die jeweiligen Regionen teils stark abweichende Traditionsgerichte haben. In Bayern finden sich die typisch bayerische Kochkunst mit deftigen Wurst- ebenso wie Fleischgerichten, die fränkische Küche mit Braten wie auch Knödeln sowie die schwäbische Kochkunst mit Knöpfle anstatt Spätzle, die sich im Allgäu wiederfindet. In Baden-Württemberg wird gleichermaßenunter der badischen ebenso wie der schwäbischen Kochkunst unterschieden. In Hessen gehört nur die südhessische Kochkunst zur süddeutsche, in diesem Fall wird gerne Apfelwein genossen sowohl Handkäs gegessen., Der rheinische Sauerbraten ist ein bekanntes Hausmannsgericht im Rheinland sowohl auf vielen Speisekarten zu finden. Herkömmlich wurde er aus Pferdefleisch produziert, infolge der mangelnden Verfügbarkeit sowie geschmacklichen Änderungen wird mittlerweile im Regelfall Rindfleisch benutzt. Traditionsbewusste Gastronomen machen ihn allerdings sogar nunmehr bisher aus Pferdefleisch. Das Besondere am rheinischen Sauerbraten ist die lange Marinierzeit, wodurch die säuerliche Marinade richtig tief ins Fleisch einziehen kann. Die dazu gereichte Soße aus dem Bratenfonds wird als Kontrast dazu mit süßen Zutaten wie Lebkuchen beziehungsweise Rosinen verfeinert. Die beliebteste Beilage sind Kartoffelknödel, es werden aber sogar Pasta beziehungsweise Salzkartoffeln dazu gereicht., Das Schäufele gehört zu den fränkischen Traditionsgerichten und ist in so gut wie allen regionalen Wirtshäusern auf der Speisekarte. Der Titel leitet sich vom schaufelförmigen Schulterknochen des Schweins ab, auf dem sich das Fleisch befindet ebenso wie der mit serviert wird. Andersartig als das badische Schäufele, das gepökelt wie auch geräuchert hinterher gegart wird, wird das fränkische Schäufele im Bräter etwa zwei bis drei Stunden in dem Ofen gebraten. Das Fleisch sollte zu einem späteren Zeitpunkt schön saftig sein und sich leicht vom Knochen lösen lassen, die rautenförmig eingeritzte Schwarte oben knusprig sein. Zum Schäufele werden traditionell rohe Kartoffelklöße wie auch eine dunkle Soße gereicht, in einigen Gegenden sogar ein gemischter Salat. Das Schäufele wird meistens abends gegessen und ist in Franken ein typisches Wirtshausgericht., Der überregional berühmte Hamburger Pannfisch war ursprünglich ein Resteessen und häufig kein extraordinär appetitliches, er bestand bekanntlich aus Fischresten vom Vortag. Mittlerweile wird naturgemäß frischer Fisch genutzt wie auch der Pannfisch ist ein beliebtes Traditionsgericht geworden. Der Fisch kann entweder als ganzes Filet beziehungsweise in Stücken wie der Titel bereits sagt in der Pfanne gegrillt werden. Inwiefern man ihn paniert sowohl kross ausgebacken beziehungsweise eher ausschließlichihn Mehl gewendet essen möchte, ist hierbei Geschmackssache, beiderlei Varianten sind verbreitet. Als Beilage werden klassisch Bratkartoffeln, naturgemäß gleichermaßen aus der Pfanne, gereicht. Zum Pannfisch zählt sogar eine Senfsoße, die damals äußerst dick wie auch aus einer Mehlschwitze zubereitetet wurde, größtenteils um den fischigen Geschmack zu überdecken. Momentan darf es sogar gern bisschen feiner sein, aus diesem Grund wird die Soße inzwischen sogar mit Fond, Weißwein und Schmand zubereitet.