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Deutsches Essen Hamburg


16. September 2015 Facebook Twitter LinkedIn Google+ Allgemein


Die herkömmlich deutsche Kochkunst ist geprägt von saisonalen Gerichten, die angesichts der Verfügbarkeit der Zutaten das Essen machen beeinflussten. Da es in Deutschland in der kalten Jahreszeit ziemlich kaltwerden kann, stehen, andersartig als z. B. in den südlichen Staaten rund ums Mittelmeer, mehr kalorienreiche Gerichte auf der Speisekarte. In erster Linie in Süd- ebenso wie Mitteldeutschland findet man eine Menge Braten ebenso wie Schmorgerichte, die als traditionell deutsch angesehen werden. Im Ausland verbindet man die bayerische Kochkunst,vor allem naturgemäß Sauerkohl und Bratwürste, stellvertretend mit der deutschen Küche. Im Norden Deutschlands und vor allem in Küstennähe wird dagegen sehr viel Fischgerichte gegessen, in der Regel in Kombination mit unterschiedlichenKartoffelbeilagen. Heute ist die deutsche Kochkunst über Einwanderer sowohl den Einfluss ausländischer Gaststätte noch vielseitiger geworden, Traditionen wie der typisch deutsche Biergarten sind allerdings trotzdem lebendiger denn jemals., Der rheinische Sauerbraten ist ein bekanntes Hausmannsgericht im Rheinland und auf zahlreichen Speisekarten zu finden. Klassisch wurde er aus Pferdefleisch hergestellt, infolge der mangelnden Nutzbarkeit ebenso wie geschmacklichen Änderungen wird mittlerweile meist Rindfleisch verwendet. Traditionsbewusste Gastronomen machen ihn allerdings auch heute noch aus Pferdefleisch. Das Besondere am rheinischen Sauerbraten ist die lange Marinierzeit, wodurch die säuerliche Marinade richtig tief ins Fleisch einberufen kann. Die dazu gereichte Soße aus dem Bratenfonds wird als Gegensatz dazu mit süßen Inhaltsstoffe wie Lebkuchen beziehungsweise Rosinen ausgefeilt. Die populärste Beilage sind Kartoffelknödel, es werden aber sogar Nudeln beziehungsweise Salzkartoffeln hierzu gereicht., Währenddessen die klassische deutsche Kochkunst sich über die Jahrhunderte immer erneut umwandelte ebenso wie vor allem durch die Verfügbarkeit von Gewürzen sogar verfeinerte, gab es die bedeutensten Änderungen im 20. Jahrhundert. Nach dem 2. Weltkrieg, während dessen die Nationalsozialisten versuchten, eine arisch-deutsche Kochkunst zu formen und wie erwartet aufgrund der zahlreichen Entbehrungen während der Kriegsjahre, waren die Menschen in den Fünfzigern hungrig auf Neues sowie brachten viele appetitliche Effekte aus den Urlaubsländern wie Italien, Spanien und Griechenland mit. Via Gastarbeiter, die Restaurants eröffneten, gelangten die Speisen sogar außerhalb der Urlaubszeit auf deutsche Teller und wurden stets beliebter. Momentan sind vor allem tropische Inhaltsstoffe wie auch einfache Gerichte, sogar aus Fernost, sehr gemocht. Da der Markt den Wunsch erkannt hat, sind viele Gerichte keineswegs nur in Spezialitätenrestaurants zu haben, statt dessen sogar aus mühelos aus der Tiefkühltruhe für den Hausgebrauch., Dessen ungeachtet erfolgt ebenfalls eine Rückbesinnung auf deutsche Traditionen, vor allem nach der Jahrtausendwende. Traditionelle Gerichte der deutschen Kochkunst wie Königsberger Klopse, Kohlrouladen, Braten sowie Schmorgerichte werden nicht nur freilich wieder daheim gekocht, stattdessen stehen sogar in vielen Gaststätten wieder auf der Speisekarte. Übliche Bestandteile wie Grünkohl werden abermals angebaut und erfreuen sich ungebrochen großer Popularität. Um auch in die deutsche Kochkunst etwas Pfiff zu kriegen, werden traditionelle Gerichte gerne neu interpretiert wie auch auf diese Weise sorgt sogar Altbekanntes für ein ganz neues Geschmackserlebnis. Inzwischen hat Deutschland eine diverse kulinarische Landschaft zu bieten, die sich ebenso wie aus fremdländischen Spezialitätenrestaurants wie sogar aus modernen deutschen Wirtshäusern und Restaurants zusammensetzt. Dass in Deutschland bis in die Spitzengastronomie gut gekocht wird, meinen auch Gastro-Bewerter: Nach Frankreich existieren in Deutschland die meisten Sternerestaurants!, Königsberger Klopse sind ein traditionelles ostdeutsches Gericht, das sogar überregional ziemlich bekannt ist. Dieses besteht aus hellen Klößchen ebenso wie einer weißen Soße, als Beilagen werden meistens Kartoffeln,allerdings sogar eingelegte Rote Beete gereicht. Die Klößchen selbst werden aus Hackfleisch, entweder von dem Kalb oder gemischt von Rind sowie Schwein, gehacktem Salzhering beziehungsweise Sardellen, angeschwitzten Zwiebeln, Weißbrot ebenso wie Gewürzen zubereitet. Als Arzneistoffträger werden Eier verwendet. Anschließend werden aus der Masse kleine Klößchen geformt, die in einem Bratensud aus Salzwasser, Weißwein, Zwiebeln, Pfefferkörnern, Piment wie auch Lorbeer gegart werden. Der Sud ist die Voraussetzung für die weiße Soße, die anschließend mit einer Mehlschwitze sowohl Ei angedickt sowie mit Sahne verfeinert wird. Zitrone ebenso wie Kapern sorgen für den typischen Geschmack., In der Mitte Deutschlands differenziert sich die Küche innerhalb der Regionen zum Teil stark. Indem im Westen, beispielsweise im Rheinland und der Pfalz, mehr ein französischer Einfluss festzustellen ist ebenso wie mit Freude mit feinen Soßen sowohl Wein gearbeitet wird, ist der Osten, in erster Linie im Fachgebiet der früheren DDR, von osteuropäische Einflüsse, deftige Gerichte sowie Bier geprägt. Speziell innovativ sind auch die multikulturellen Berliner, in diesem Fall entstanden Toast Hawaii, Currywurst wie auch Dönerkebab. Die mitteldeutsche Kochkunst ist außerordentlich facettenreich, wie überall in Deutschland sind auch hier üblicherweise deftige Fleischgerichte sowohl regionale Gemüsesorten wie noch Rüben, Kohl ebenso wie Kraut Teil der kulinarischen Gepflogenheit., Labskaus gilt als typisches Seefahrergericht, wird aber sogar in vielen Norddeutschen Gaststätten traditionell zubereitet. Es besteht aus gepökeltem Rindfleisch, das in wenig Wasser gekocht wurde, Rote Beete, Salzgurken, Zwiebeln sowohl Matjes oder Speck. Diese Masse wird anschließend durch den Fleischwolf gedreht, gedünstet wie auch folglich in Gurkenwasser gekocht. Angerichtet wird das Labskaus schließlich mit Spiegelei, Salzgurken ebenso wie eingelegter Rote Beete, ggf. sogar noch mit einem Matjesfilet. In Deutschland und auch in Skandinavien gibt es zahlreiche Möglichkeiten Labskaus zuzubereiten. Überlieferungen zufolge kann Labskaus entstanden sein, als die Seeleute, die durch Skorbut ihre Zähne verloren haben ebenso wie die ihnen zustehende Portion Pökelfleisch nicht mehr verzehren konnten. Der Schiffskoch setzte ihnen dass das breiige Labskaus vor. In Liverpool gilt Labskaus als Nationalgericht., Die deutsche Küche ist nach vielen exotischen sowie ausländischen Trends erneut sehr beliebt in Deutschland. Eine Rückbesinnung auf alte Traditionen sowohl Rezepte, die allerdings mit Vergnügen sogar aufgepeppt werden können, ist eine beeindruckende Kombination ebenso wie so werden Braten, Grünkohl ebenso wie Co. nicht ausschließlich zu Hause wieder zunehmend gekocht, stattdessen stehen sogar in zahlreichen Restaurants erneut regelmäßig auf der Speisekarte. Egal, ob in der Gaststube oder mit dem ebenfalls traditionsreichen deutschen Bier im Biergarten. Altbewährtes sollte keineswegs fad sein, recht im Gegenteil!