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Deutsche Küche


17. Juni 2015 Facebook Twitter LinkedIn Google+ Allgemein


Labskaus gilt als typisches Seefahrergericht, wird aber auch in vielen Norddeutschen Restaurants herkömmlich zubereitet. Es besteht aus gepökeltem Rindfleisch, das in ein Schuss Wasser gekocht wurde, Rote Beete, Salzgurken, Zwiebeln sowohl Matjes oder Speck. Diese Masse wird später durch den Fleischwolf gedreht, gedünstet sowohl dann in Gurkenwasser gekocht. Angerichtet wird das Labskaus schließlich mit Spiegelei, Salzgurken sowohl eingelegter Rote Beete, gegebenenfalls sogar bisher mit einem Matjesfilet. In Deutschland ebenso wie sogar in Skandinavien gibt es zahlreiche Möglichkeiten Labskaus zuzubereiten. Überlieferungen zufolge kann Labskaus hervorgegangen sein, als die Seeleute, die über Skorbut ihre Zähne verloren haben sowie die ihnen zustehende Portion Pökelfleisch nicht mehr verzehren konnten. Der Schiffskoch setzte ihnen dass das breiige Labskaus vor. In Liverpool gibt es Labskaus als Nationalgericht., Die deutsche Kochkunst gibt es genau genommen nicht, sie setzt sich reichlich vielmehr aus regionalen Spezialitäten zusammen, die nicht unbedingt von allen Deutschen gekannt wie auch auch gemocht wird. Während im Norden z. B. viel Kohl gegessen wird, lässt man sich in Süddeutschland eher das weltbekannte Sauerkohl schmecken. Auch Klöße entdeckt man im Norden kaum, wenngleich sie in Süd-, Ost- sowie Mitteldeutschland in vielerlei Varianten weit gängig sind. Während sich in Ostdeutschland, erwartungsgemäß sogar bedingt durch die DDR-Zeit, viele Einflüsse aus slawischen Ländern wie Polen und Russland niederschlagen sowohl Gerichte wie Soljanka ganz alltäglich sind, gelangen im Süden eher Einflüsse aus Österreich und der Schweiz. Käsespätzle wäre ein Beispiel für ein überregionales Essen aus Süddeutschland. Die Kochkunst in Westdeutschland, vor allem dem Rheinland sowohl dem Saarland ist sowohl über die Nähe zu Frankreich wie sogar die dortigen Weinanbaugebiete geprägt., Der überregional berühmte Hamburger Pannfisch war am Anfang ein Resteessen und oftmals kein sehr appetitliches, er bestand nämlich aus Fischresten vom Vortag. Mittlerweile wird natürlicherweise frischer Fisch genutzt wie auch der Pannfisch ist ein beliebtes Traditionsgericht geworden. Der Fisch kann entweder als ganzes Filet beziehungsweise in Stücken wie der Name bereits offenbart in der Pfanne gegrillt werden. Inwiefern man ihn paniert sowie kross ausgebacken beziehungsweise lieber bloßihn Mehl gewendet essen möchte, ist hierbei Geschmacksfrage, beide Möglichkeiten sind verbreitet. Als Beilage werden traditionell Bratkartoffeln, selbstverständlich gleichermaßen aus der Pfanne, gereicht. Zum Pannfisch gehört sogar eine Senfsoße, die früher ziemlich dickflüssig und aus einer Mehlschwitze zubereitetet wurde, größtenteils um den fischigen Geschmack zu verhüllen. Mittlerweile darf es sogar gern ein klein bisschen feiner sein, demnach wird die Soße jetzt auch mit Fond, Weißwein wie auch Sahne zubereitet., Die klassische deutsche Küche ist geprägt von saisonalen Gerichten, die infolge der Nutzbarkeit der Ingredienzen das Kochen beeinflussten. Zumal es in Deutschland im Winter ziemlich kaltwerden kann, stehen, andersartig als beispielsweise in den südlichen Staaten rund ums Mittelmeer, mehr kalorienreiche Gerichte auf der Speisekarte. In erster Linie in Süd- wie auch Mitteldeutschland findet man eine Menge Braten ebenso wie Schmorgerichte, die als traditionell deutsch gelten. Im Ausland verbindet man die bayerische Küche,in erster Linie logischerweise Sauerkraut und Bratwürste, stellvertretend mit der deutschen Küche. Im Norden Deutschlands und vor allem in Küstennähe wird dagegen sehr viel Fischgerichte gegessen, meistens in Verknüpfung mit diversenKartoffelbeilagen. Nunmehr ist die deutsche Kochkunst über Zugereister sowie den Einfluss ausländischer Restaurants noch vielseitiger geworden, Traditionen wie der typisch deutsche Biergarten sind allerdings trotzdem lebendiger denn jemals., Das Schäufele gehört zu den fränkischen Traditionsgerichten sowohl ist in sozusagen saemtlichen örtlichen Wirtshäusern auf der Speisekarte. Der Name leitet sich vom schaufelförmigen Schulterknochen des Schweins ab, auf dem sich das Fleisch befindet ebenso wie der mit serviert wird. Anders als das badische Schäufele, das gepökelt sowie geräuchert nachher gegart wird, wird das fränkische Schäufele im Bräter in etwa 2 bis drei Stunden in dem Ofen gegrillt. Das Fleisch sollte hinterher sehr saftig sein sowohl sich mühelos vom Knochen bewältigen lassen, die rautenförmig eingeritzte Schwarte oben knusprig sein. Zu einem Schäufele werden traditionell rohe Kartoffelklöße sowohl eine dunkle Soße gereicht, in einigen Gegenden sogar ein gemischter Salat. Das Schäufele wird meistens abends gegessen sowie ist in Franken ein typisches Wirtshausgericht., Königsberger Klopse sind ein traditionelles ostdeutsches Gericht, das auch überregional sehr bekannt ist. Es besteht aus hellen Klößchen sowohl einer weißen Soße, als Beilagen werden mehrheitlich Kartoffeln,allerdings sogar eingelegte Rote Beete gereicht. Die Klößchen selber werden aus Hackfleisch, entweder vom Kalb oder gemischt von Rind ebenso wie Schwein, gehacktem Salzhering beziehungsweise Sardellen, angeschwitzten Zwiebeln, Weißbrot ebenso wie Gewürzen zubereitet. Als Arzneistoffträger werden Eier verwendet. Hinterher werden aus der Masse kleine Klößchen geformt, die in einem Sud aus Salzwasser, Weißwein, Zwiebeln, Pfefferkörnern, Piment sowie Lorbeer gegart werden. Der Sud ist die Grundvoraussetzung für die weiße Soße, die zu einem späteren Zeitpunkt mit einer Mehlschwitze und Ei angedickt und mithilfe Sahne ausgefeilt wird. Zitrone und Kapern sorgen für den typischen Geschmack., Spätzle sind im süddeutschen Raum eine beliebte Beilage, es gibt sie in Zustand von Linsen mit Spätzle oder Käsespätzle aber allerdings sogar als vollwertiges Hauptgericht. Spätzle sind Eiernudeln ebenso wie haben vor allem in Schwaben ebenso wie Österreich eine lange Tradition. Da rümpft man auch die Nase über industriell hergestellte Spätzle, die mit dem Original schwerlich schritt halten können. In Baden-Württemberg wird meistens die größere Variante hergestellt, die durch vielmehr Eier auch eine gelblichere Farbe wie die Knöpfle haben, die man eher im Allgäu und in Österreich findet. Spätzle werden entweder unmittelbar vom Brett in kochendes Wasser geschabt,über eine Spätzlepresse gedrückt beziehungsweise über einen sogenannten Spätzlehobel gerieben. Die Form ist eher unregelmäßig, woran man die Handfertigung gut erkennen kann. Die beliebten Käsespätzle werden unmittelbar nach dem Essen zubereiten mit gedünsteten Zwiebeln und herzhaftem Reibekäse, z. B. Emmentaler oder Bergkäse in einer Form geschichtet., Die süddeutsche Kochkunst setzt sich in erster Linie zusammen aus der bayerischen sowohl der baden-württembergischen Kochkunst, teilweise tut man sogar noch die hessische Küche dazu. Einflüsse stammen ebenso wie aus Frankreich, der Voralpenregion ebenso wie Böhmen. Die Unterteilung bloß nach Bundesland ist aber keineswegs korrekt, da die jeweiligen Regionen teils sehr abweichende Traditionsgerichte haben. In Bayern finden sich die typisch bayerische Kochkunst mit deftigen Wurst- sowie Fleischgerichten, die fränkische Küche mit Braten wie auch Knödeln sowohl die schwäbische Küche mit Knöpfle anstatt Spätzle, die sich im Allgäu findet. In Baden-Württemberg wird gleichermaßenunter der badischen wie auch der schwäbischen Küche unterschieden. In Hessen zählt nur die südhessische Küche zur süddeutsche, in diesem Fall wird mit Freude Apfelwein getrunken sowohl Handkäs gegessen.