bläg Blog

Anwalt für Forderungsmanagement


7. Mai 2014 Facebook Twitter LinkedIn Google+ Allgemein


Kreditmanagement
Kreditmanagement ist professionelle Verwarnungen, mit denen Ausfälle von Zahlungen bei Kunden präventiv entgegen gewirkt werden, damit die Zahlungsfähigkeit des Betriebes gesichert wird. Dabei müssen das nicht immer riesige Beträge sein, ebenfalls viele kleinere Summen machen insgesamt eine große Summe aus und falls man auf diese Summe angewiesen sein sollte, um die Mitarbeiter zu bezahlen, zählt am Ende ein jeder Cent. Da in der vergangenen Zeit die Anzahl an gerichtlichen Mahnverfahren stetig häufig geworden sind, ist Kreditmanagement sehr wichtig für jede Firma und Freiberufler. Je nachdem, wie viele Mitarbeiter angestellt sind, wird Kreditmanagement entweder innerhalb der Firma wahrgenommen oder an eine aussenstehende Firma weitergegeben.
Immer wieder müssen Unternehmen  ihre Arbeit niederlegen, weil Klienten  offene Rechnungen nicht bezahlen und die eigenen Rechnungen nicht bezahlt werden können. Mit der Hilfe eines Forderungsmanagements können Empfänger einer Rechnung schnell und effizient an die offenstehenden Rechnungen erinnnert und zur Zahlung aufgefordert werden. Hierbei ist es von großer Wichtigkeit das Ordnung gehalten wird und alle offenen Rechnungen und Zahlungseingänge im Blick zu haben. Äusserst wichtig ist es außerdem, vor dem Abschließen eines Vertrags die Zahlungsfähigkeit des Geschäftspartners zu überprüfen. Doch das ist nicht immer und zu jeder Zeit möglich. In großen Firmen mag das Wohl funktionieren, bei Privatkunden ist das unmöglich.
Wenn die Situation eintreten sollte, dass Rechnungen nicht bezahlt werden, muss schnell gehandelt werden. Dabei ist ein wirklich guter Anwalt vonnöten. Die Anwaltskanzlei Wrase aus Hamburg zum Beispiel nimmt sich dem Forderungsmanagement an und steht ihren Kunden, ob privat oder gewerblich während den Forderungen sowohl in einem außergerichtlichen als auch bei einem gerichtlichen Verfahren zur Seite.
Falls jemand die Summen der Klienten eintreiben möchte und sich dafür an eine Anwaltskanzlei wendet, dann werden dabei im Umfang des Forderungsmanagements zunächst Fristen definiert, zu denen die Forderungen erfüllt werden müssen. Wenn nicht mit einem Widerspruch zu rechnen ist, dann kann ein Mahnbescheid hilfreich sein. Wenn dann kein Widerspruch kommt, kann innerhalb kürzester Zeit ein durchführbarer Titel zu erlangen sein. Für den Fall, dass derjenige der die Schulden hat einen Widerspruch einleiten möchte, wird es ein gerichtliches Verfahren geben.
Im Falle das derjenige der die Schulden hat innerhalb von zwei Wochen, nachdem er die Mahnung bekommen hat, nicht reagiert, kann ein Vollstreckungsbescheid beantragt werden. Kommt innerhalb von zwei Wochen  keine Reaktion, wird der Bescheid über die Vollstreckung rechtskräftig und und ist wie ein gerichtliches Urteil zu behandeln. Danach kann das Vermögen desjenigen der die Schulden hat ausgeführt werden und eventuell der Kreditausgleich erfolgreich erlangt werden.
Falls sich derjenige der die SChulden hat gegen das Kreditmanagement wehren sollte, macht es Sinn, direkt zu klagen. Sollten dem Gläubiger die Ansprüche zugesprochen werden, bekommt er ein Urteil, welches die Zwangsvollstreckung ermöglicht.
Ein wirklich professionelles Forderungsmanagement kann bereits mit der Gestaltung des Vertrags beginnen. So wird mit einer Fälligkeitsklausel vereinbart werden, wann genau gezahlt werden muss und wie das Zahlungsziel aussieht. Das sind zum Beispiel die AGB, welche nicht nur ausschließlich Gewährleistungsfristen und Haftungsbeschränkungen beinhalten, sondern auch Mahnkosten und Inkassokosten. Auch prüffähige Rechnungen erfreuen sich großer Wichtigkeit beim ordungsgemäßen Forderungsmanagements.
Wenn der Endverbraucher seine Rechnung nicht fristgerecht begleicht, muss er innerhalb von 30 Tagen darauf hingewiesen werden. In der Erinnerung müssen das Rechnungsdatum, die Rechnungsnummer, das Fälligkeitsdatum und die Forderungshöhe inklusive neuer Zahlungsfrist stehen. Sollte das Forderungsmanagement trotz allem keine erwünschte wirkung erziehlt, wird ein Mahnverfahren angedroht, welches folglich einen Bescheid zur Mahnung als Resultat hat.

http://www.kanzlei-wrase.de/zivilrecht-2/forderungsmanagement/